
ATA | OTA
"Gute Bildung verändert nicht nur das Denken, sondern das Leben." Dennis Tefett - Refresher Zentrum
Unser Schulungsformat (Verfügbarkeit)
1. Exklusiv & Flexibel für Ihr Haus
Aktuell bieten wir unsere spezialisierten Fortbildungen für ATA & OTA ausschließlich als maßgeschneiderte Inhouse-Schulungen an. Sie haben die Wahl:
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🏠 Präsenz: Wir kommen direkt zu Ihnen in die Klinik.
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💻 Digital: Live & interaktiv via Zoom – ohne Reisekosten.
2. Kurzfristiger Bedarf? (Problemlöser)
Sie brauchen dringend Pflichtstunden?
Häufig fällt erst kurz vor Fristende auf, dass Nachweise fehlen. Sprechen Sie uns an! Wir prüfen unkompliziert, ob wir Sie oder einzelne Mitarbeitende in einen unserer laufenden Kurse integrieren können.
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Praxisanleitung & Pflichtfortbildungen für ATAs & OTAs: Qualität sichern und Gesetze erfüllen
Praxisanleitung in der anästhesietechnischen und operationstechnischen Assistenz: Warum kluge Fortbildung die Ausbildungsqualität und Personalbindung stärkt.
Schon beim frühen Dienstbeginn zeigt sich, wie wertvoll professionelle Praxisanleitung ist. Die OP-Liste liegt bereit, das Narkosegerät summt, die Einleitung rückt näher. Wenn eine Praxisanleiterin oder ein Praxisanleiter die erste halbe Stunde nutzt, um Lernziele zu setzen, Aufgaben zu erklären und Sicherheit zu geben, wird aus Routine-Hektik ein gestalteter Lernraum.
Dieser Artikel zeigt, wie Kliniken, Fachschulen und Praxisanleitende die Praxisanleitung als strategisches Instrument einsetzen. Wir ordnen die gesetzlichen Vorgaben (ATA-OTA-G) ein und machen greifbar, wie berufspädagogische Fortbildung im Alltag Wirkung entfaltet. Das Refresher Zentrum begleitet Sie als führendes Bildungsinstitut auf diesem Weg und macht aus der Pflicht gelebte Qualität.
Woran merkt man im Alltag, dass Praxisanleitung wirkt?
Praxisanleitung ist das Navigationssystem der praktischen Ausbildung. Sie gibt Richtung, Tempo und Etappen vor und sorgt dafür, dass Auszubildende in der ATA- und OTA-Ausbildung nicht einfach „mitlaufen“, sondern bewusst lernen.
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Strukturierter Start: Im morgendlichen Briefing werden Lernziele festgelegt – zum Beispiel das sichere Aufrüsten eines Arbeitsplatzes in der Anästhesie oder das sterile Abdecken eines OP-Gebiets.
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Aktive Begleitung: Während des Eingriffs erhält die oder der Auszubildende klare Beobachtungsaufträge und übernimmt angeleitete Teilaufgaben.
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Reflexion: Nach jeder Sequenz folgt eine kurze Besprechung. So entsteht ein Lernzyklus, der Fachwissen und Handlungssicherheit systematisch aufbaut.
Im Team-Alltag hat das spürbare Effekte: Die Kommunikation läuft ruhiger, Fehlerquellen werden früh erkannt und die Motivation steigt, weil Erfolge sichtbar werden. Praxiseinsätze verwandeln sich von bloßer Mitarbeit in planvolles Training. Das ist gut für die Auszubildenden und entlastet zugleich die Stammkräfte, denn wer angeleitet lernt, kann schneller verantwortungsvoll mitarbeiten.
Was verlangt das Gesetz (ATA-OTA-G) für den Dienstplan?
Die Praxisanleitung ist rechtlich klar verankert. Paragraph 16 des ATA-OTA-Gesetzes legt fest, dass in jedem Praxiseinsatz ein fest definierter Anteil an angeleiteter Zeit stattfinden muss.
Hier sind die Fakten für Ihre Planung:
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Bis Ende 2028: Mindestens 10 % der Einsatzzeit sind als angeleitete Zeit vorgeschrieben.
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Ab 2029: Die Quote steigt auf 15 % verpflichtend an.
Diese Zeit ist echte Lernzeit. Sie umfasst geplante Anleitung, Beobachtung mit Auftrag, begleitete Übung und strukturierte Reflexion. Für den Dienstplan bedeutet das eine klare Botschaft: Anleitung braucht Verlässlichkeit. Wer Praxisanleitung ernst nimmt, reserviert die Zeit sichtbar und messbar. Gute Häuser planen eine tägliche Lernsequenz, dokumentieren Inhalte sowie den Erreichungsgrad der Lernziele und gleichen die Planung mit der Schule ab.
Wer darf anleiten? Qualifikation & 24h-Pflichtfortbildung
Praxisanleitung ist eine eigenständige professionelle Aufgabe. Paragraph 9 der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung regelt die Befähigung. Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein:
1. Berufsabschluss: Einschlägiger Abschluss als ATA oder OTA oder eine geeignete pflegerische Qualifikation mit Fachweiterbildung (z.B. für den Operationsdienst oder Intensivpflege und Anästhesie).
2. Erfahrung: Mindestens ein Jahr Berufserfahrung im jeweiligen Feld.
3. Zusatzqualifikation: Eine berufspädagogische Zusatzqualifikation mit mindestens 300 Stunden.
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Jährliche Fortbildungspflicht: Mindestens 24 Stunden berufspädagogische Fortbildung pro Jahr.
Die 300-Stunden-Qualifikation vermittelt didaktische und kommunikative Kompetenzen. Sie befähigt dazu, Lernprozesse fachlich fundiert zu planen, durchzuführen und zu bewerten.
Wichtig für Bestandskräfte: Für bereits erfahrene Praxisanleitende gelten Übergangsregelungen, die die Kontinuität sichern. Entscheidend ist jedoch, dass die Rolle mit aktuellen pädagogischen Standards gefüllt wird. Genau hier setzt das Refresher Zentrum mit passgenauen Qualifizierungsangeboten an.
Warum sich Investitionen in Praxisanleitung für Klinikleitungen auszahlen
Praxisanleitung ist Personalpolitik im besten Sinn. Aus gut begleiteten Auszubildenden werden schneller sichere Mitarbeitende.
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Weniger Fluktuation: Das verkürzt Einarbeitungszeiten nach dem Examen und stabilisiert Teams. Wer im Einsatz erlebt, dass Lernen gewollt und organisiert ist, entscheidet sich häufiger für den Verbleib im Haus.
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Qualität und Sicherheit: Gezieltes Üben, klare Standards und regelmäßige Reflexion reduzieren Abweichungen und erhöhen die Prozesssicherheit.
Das merkt man an ruhigeren Abläufen, weniger Ad-hoc-Entscheidungen und einem besseren Miteinander im Saal. Klinikleitungen, die Praxisanleitung strategisch verankern, gewinnen an Attraktivität als Ausbildungsbetrieb.
Was Fachschulen konkret gewinnen
Fachschulen brauchen verlässliche Lernorte in der Praxis. Wenn Lernziele, Kompetenzraster und Beurteilung transparent mit der Praxis abgestimmt sind, steigen die Bestehensquoten und die Prüfungsleistungen.
Schulen profitieren zusätzlich vom Multiplikator-Effekt: Gut qualifizierte Praxisanleitende tragen fachliche und didaktische Impulse in die Teams. Das stärkt die gemeinsame Ausbildungskultur und macht die Kooperation robuster. Ergebnis ist eine Partnerschaft auf Augenhöhe, die beide Seiten weiterbringt.
Wie Praxisanleitung Teams entlastet und Patientensicherheit stärkt
Praxisanleitung ist ein Sicherheitsnetz. Aufgaben werden nach dem Prinzip „Erklären – Zeigen – Üben – Ausführen“ gestaffelt. Wer weiß, wann eine Aufgabe übernommen werden kann und wann ein „Rückruf“ nötig ist, handelt sicherer.
Für die Teams ist Praxisanleitung wie ein roter Faden durch den Tag. Statt spontaner Lehre gibt es geplante Lernfenster. Das erleichtert die Arbeitsorganisation, weil sich Tätigkeiten besser verteilen lassen. Der Effekt zeigt sich in ruhigeren Übergaben, klaren Verantwortlichkeiten und einem fairen Erwartungsmanagement.
Typische Stolpersteine und wie man sie elegant entschärft
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Fehlende Zeit: Die Lösung beginnt mit Transparenz. Anleitung wird im Dienstplan als feste Einheit geführt. Teamleitungen erhalten den Auftrag, diese Zeit zu schützen.
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Unklare Rollen: Kurze Leitlinien helfen. Was gehört zur Anleitung? Wie wird dokumentiert? Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit der Schule?
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Mangelnde Qualifikation: Wenn die Zahl der Praxisanleitenden zu niedrig ist, hilft ein vorausschauender Aufbauplan. Parallel lassen sich Lerntandems bilden, in denen neue Praxisanleitende unter Begleitung erfahrener Kollegen starten.
So wird aus Pflicht gelebte Qualität: Ein Ablauf für jeden Einsatz
Ein wirksamer Ablauf ist einfach und wiederholbar:
1. Start: Zielklärung und Planung zu Beginn des Einsatzes (Kompetenzstand, Prozeduren besprechen).
2. Durchführung: Wechsel von kurzen Anleitungs-Einheiten und begleiteter Anwendung.
3. Abschluss: Strukturierte Auswertung und Dokumentation.
Nutzen Sie Lerngelegenheiten, die der Alltag ohnehin bietet! Das Aufrüsten eines Arbeitsplatzes in der Anästhesie eignet sich hervorragend, um aseptische Arbeitsweise zu trainieren. Das Zählen im OP ist ideal für Sicherheitschecklisten. Kleine Simulationen zwischen zwei Eingriffen festigen Handgriffe für Notfallsituationen.
Warum berufspädagogische Fortbildung der Motor dahinter ist
Didaktik ist das Werkzeug der Praxisanleitung. Wer Lernziele formulieren, Feedback geben und Leistungen fair bewerten kann, macht den Unterschied.
Die berufspädagogische Zusatzqualifikation (300 h) schafft die Basis. Mit der jährlichen Fortbildung (24 h) bleibt dieses Wissen lebendig – etwa für digitale Lernformen oder neue Prüfungsanforderungen. Gute Fortbildung ist praxisnah. Sie liefert sofort nutzbare Werkzeuge und stärkt die eigene Rolle.
Ihr Partner für Fortbildung: Das Refresher Zentrum
Das Refresher Zentrum hat sich als Anbieter auf berufspädagogische Fortbildungen und Pflichtfortbildungen für Praxisanleitungen spezialisiert – mit Fokus auf ATA und OTA.
Was uns besonders macht:
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Spezialisierung: Wir bieten die vollständige Zusatzqualifikation und kompakte Jahresrefresher an.
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Praxisnähe: Lehrende aus der Praxis bringen aktuelle Standards und gelingende Beispiele aus unterschiedlichen Häusern mit.
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Flexibilität: Inhalte und Formate sind so gestaltet, dass sie sich gut mit dem Schichtdienst vereinbaren lassen.
Für Klinikleitungen und Fachschulen sind wir ein verlässlicher Partner. Wir unterstützen bei der Planung des Qualifikationsaufbaus, der Nachweisführung und entwickeln auf Wunsch Inhouse-Formate. Unser Ziel: Anleitung messbar verbessern, Prüfungsreife stärken und Einarbeitungen verkürzen.
3 Schritte, mit denen Sie morgen starten können
1. Anleitung sichtbar machen: Lernzeiten in den Dienstplan eintragen und Dokumentationswege festlegen.
2. Qualifikationsweg planen: Melden Sie Ihr Team zur Zusatzqualifikation oder zum 24h-Jahresrefresher im Refresher Zentrum an.
3. Alltag nutzen: Definieren Sie für jeden Einsatztag kleine Lernaufgaben und halten Sie Fortschritte fest.
Fazit: Praxisanleitung verwandelt Einsätze in planvolles Lernen. Die gesetzlichen Vorgaben (10-15 % angeleitete Zeit, 24h Fortbildung) sind der Rahmen, die Qualifikation ist der Schlüssel. Das Refresher Zentrum macht aus dieser Pflicht gelebte Qualität – für mehr Sicherheit und starke Teams in Anästhesie und OP.
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